Ebenenmodus von Einstellungsebenen

Was passiert eigentlich wenn wir eine Einstellungsebene in einen anderen Ebenenmodus als Normal setzen.

Beispielsweise habe ich eine Einstellungsebene Gradationskurve erzeugt und diese in den Modus Multiplizieren gesetzt, ohne die Kurve selbst zu verändern. Erstaunlicherweise verändert sich aber das Bild. Um es nicht zu spannend zu machen: Das ganze ist quasi eine Abkürzung. Photoshop interpretiert das ganze so, wie wenn wir die Ebene dupliziert hätten und sie in den Modus Multiplizieren gesetzt hätten.

Schaut Euch das Beispiel an – links mit Einstellungsebene – rechts mit Ebenenkopie

Das Ergebnis der beiden Bilder ist genau gleich.

Warum sollte man also das eine bevorzugen? Ganz einfach. Eine Einstellungsebene benötigt fast keinen Speicherplatz in der Photoshop Datei.

Außerdem sind wir ja noch nicht fertig.

Verändert man nämlich jetzt die Einstellungsebene, dann verhält sich das Bild, wie wenn wir die Ebene dupliziert hätten, die Gradation auf dieses Duplikat angewandt hätten und diese dann auf Multiplizieren gestellt hätten. Sehr kompliziert – gell.

Zur Veranschaulichung wieder der direkte Vergleich mit Hilfe einer Gruppe:

links wieder mit Einstellungsebene – und rechts mit einer Gruppe

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